Womit Familien zu uns kommen
- Heuschnupfen mit laufender Nase, juckenden Augen, Müdigkeit in der Pollenzeit
- Allergisches Asthma – die Atemwege reagieren mit
- Nahrungsmittelreaktionen, von Kribbeln im Mund bis zur schweren Reaktion
- Neurodermitis, oft in Verbindung mit Nahrungsmittel- oder Pollenallergien
- Insektengiftallergie nach Bienen- oder Wespenstich
- Nesselsucht und unklare wiederkehrende Hautreaktionen
Diagnostik: erst zuhören, dann testen
Ein positiver Test bedeutet nicht automatisch eine Allergie. Er zeigt eine Sensibilisierung – ob daraus Beschwerden entstehen, entscheidet die Krankengeschichte. Deshalb steht bei uns das Gespräch am Anfang, nicht der Teststreifen.
- GesprächWann treten die Beschwerden auf, wie schwer, in welchem Zusammenhang? Ein Beschwerdetagebuch hilft sehr.
- PricktestKleine Tropfen auf dem Unterarm, ein winziger Piks. Nach 15 Minuten ist das Ergebnis ablesbar.
- BlutuntersuchungSpezifisches IgE, bei komplexen Fällen die erweiterte molekulare Diagnostik mit ALEX 3.
- EinordnungWir gleichen Testergebnis und Beschwerden ab und besprechen, was daraus folgt.
- TherapieKarenz, Medikamente, Notfallset – und wo sinnvoll die Hyposensibilisierung.
Notfallschulung bei Anaphylaxie-Risiko
Wenn Ihr Kind ein Notfallset braucht, muss die ganze Familie damit umgehen können – und die Kita oder Schule ebenfalls. Wir üben die Anwendung des Adrenalin-Autoinjektors mit einem Trainer, gehen den Notfallplan durch und stellen die Bescheinigungen für die Betreuung aus.
Neurodermitis
Der größte Hebel liegt in der Basispflege, nicht im Kortison. Wir zeigen, wie viel Creme tatsächlich nötig ist, wann eine antientzündliche Therapie sinnvoll ist und wann eine Allergiediagnostik weiterhilft – und wann eben nicht.



